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Belbucker Tracht
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Auf einem Hügel an der oberen Rega, wo die Wenden ihren weißen Gott “Bialobog” ver- ehrten, wurde 1180 ein Kloster gegründet, das den Namen “castrum St. Petri” erhielt.
Erhalten hat sich dennoch der alte Name abgeleitet von Bialobog -nun “Belbuck”.
Seine Blütezeit erreichte das Kloster um 1500 mit 16 Kirchen und 32 Dörfern. Es hat über mehrere Jahrhunderte das Gebiet um das Kloster kulturell stark geprägt, so dass sich
ein wohlhabendes und selbstbewußtes Bauerntum hatte entwickeln können. Hiervon zeugte die vornehme Tracht.
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Pyritzer Weizacker Tracht
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In Pyritz taufte Bischof Otto von Bamberg im Jahre 1124 die ersten Pommern.
Um das Christentum dort zu festigen, holte man Mönche in das Land und baute Klöster. Die Mönche ließen das Umland kultivieren und den Fluß Plöne umleiten und regulieren.
Damit wurde nun ein Schiffsweg bis zur Odermündung möglich. Die Kultivierungsarbeit hat einen ertragreichen fruchtbaren Boden geschaffen, auf dem Weizen- und
Zuckerrübenfelder entstanden.
Der Weizen machte die Bauern wohlhabend. Dieser Reichtum spiegelt sich in den kostbar bestickten Trachten wieder. Der Reichtum wurde gerne gezeigt, wozu die 6 - 8 Röcke zur
Schau gestellt wurden und der Muff sogar im Sommer getragen wurde. Der Mann trägt den typischen breitkrempigen schwarzen Schlapphut.
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